~ Tagebuch ~
 Freya & Fosse

S-Wurf
Informationen zum Wurf

21.4.2018 Freya säugt ihre Welpen


19.04.2018 Die Welpen sind jetzt 2 Wochen alt. Das fröhliche Dutzend hat sich prima weiterentwickelt. Sie werden immer agiler und die Hinterbeinchen werden kräftig zu den wackeligen Laufversuchen eingesetzt. Das (Gleich-)Gewicht zu halten ist schwer, zumal sich das Geburtsgewicht inzwischen bei allen verdoppelt hat. Den steten Welpenhunger stillt Freya nun nicht mehr ganz allein, die Kleinen bekommen zusätzlich Baby Dog Milk aus dem Fläschchen. Einige Gourmets fanden die Gummizitze zunächst sehr befremdlich und wollten mit dem Schnuller nichts zu tun haben. Es kostete ein wenig Mühe und Überzeugungskraft, bis der Letzte ein Fläschchen zwischendurch als positiv begriffen hatte. Klar, Mama bleibt die Beste und ihre Milchbar ist unvergleichlich gut. Neue Erfahrungen jeden Tag: gestern gab es Wurmpaste aus der Pipette, auch nicht jedermanns Geschmack. Aber die Versuche, die rosa Paste auszuspucken, waren vergeblich. Einfach zu klebrig, das Zeug. Ein weiterer Entwicklungsschritt ist erfolgt. Bei allen Zwölf öffnen sich langsam die Augen. Mit kleinen Sehschlitzen blinzeln sie in die Welt. Die nächste Woche wird spannend: Sehen, Hören, Laufen und die Welt erobern.
13.04.2018 Gestern sind Freyas Welpen eine Woche alt geworden. Hier haben sich eine Alltagsroutine und ein Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt. Freya wird jetzt 4 bis5 mal am Tag gefüttert und tankt so Energie. Kurz danach versorgt sie liebevoll ihre Babys, säugt und putzt sie ausgiebig. Sobald die Welpen satt sind, kehrt Ruhe ein und die kleine Hundefamilie  kuschelt sich in den Schlaf. Immer häufiger verlässt Freya, wenn alles ruht, die Wurfbox und streckt sich neben ihr lang aus. So erholt sie sich von den Mutterpflichten und den kleinen Milchvampiren, ehe die nächste Fütter-Putz-Runde beginnt. Nach der Mitternachtsspeisung ist Bettruhe bis ca. 3:00 Uhr morgens angesagt. Die 3 großen Hunde teilen sich mit mir das Matratzenlager neben der Wurfbox und genießen schlummernd die Gemütlichkeit, die kleinen Hunde schlafen eng aneinander gekuschelt in der Wurfbox, für mich wird es manchmal eng im provisorischen „Bett“. Mit Tagesbeginn werden alle Vierbeiner wieder aktiv. Die Wachphasen der Welpen zwischen Mamas Fütterungen werden länger und immer intensiver erforschen die Kleinen ihr Umfeld. Das Leben ist voller Abenteuer und Welpe kann sich glatt in der Wurfbox verlaufen. Dann hilft nur lautes Schreien bis eine helfende Hand kommt und den kleinen Abenteurer im „Hubschrauberflug“ zurück in Geschwisternähe bringt. Der Körperkontakt mit den anderen gibt Sicherheit und beruhigt ungemein.
Welpen09.04.2018 Es ist ihr 5. Lebenstag und alle Welpen haben sich prima entwickelt. Sie haben gut an Gewicht zugenommen und sind agil. Die Wurfbox wird schon aktiv erkundet und manches Lieblingsplätzchen ist gefunden. Einige Spezialisten liegen besonders gern zwischen Mamas Rücken und den Wänden der Wurfbox – das scheint ein besonders schönes Höhlengefühl zu sein. Wie gut, dass es Abstandshalter gibt! Sehr kuschelig liegt es sich natürlich auch auf den Geschwistern. Bei Hunger wird das Öffnen der Milchbar lautstark gefordert und, welch Glück, Mama ist hierzu immer bereit, selbst wenn man sie aus dem Tiefschlaf weckt. Freya hat sich gut von den Anstrengungen der Geburt sowie der Trächtigkeit erholt. Sie gönnt sich inzwischen kleine Pausen bei der Brutpflege und geht freiwillig in den Garten. Dort kontrolliert und erweitert sie die seit ein paar Wochen sorgfältig angelegten Wurfhöhlen: Schwangerschaftsgymnastik endet schließlich nicht mit der Geburt! Eine künftige Neugestaltung des Gartens hat sie bestens vorbereitet. Lilly und Nike dürfen jetzt mit in den Welpenbereich, vor der Wurfbox sitzen und Freyas Babys bestaunen. Besonders Lilly genießt dieses und hat ihren kleinen Geschwistern schon mal schnuppernd „guten Tag“ gesagt.
05.04.2018 Nach langer, durchwachter Nacht und ziemlich vielen regnerischen Nachtwanderungen im Garten zum Pipi Machen und Buddeln war es dann frühmorgens am Donnerstag, den 5. April, soweit: um 6:35 Uhr wurde der erste Welpe geboren. Bis 15:00 Uhr folgten 11 Geschwister, damit war das Mini-Flat-Dutzend komplett. Glücklich und erschöpft freuen wir uns mit Freya über 7 kleine Rüden und 5 kleine Hündinnen – ein tolles Gefühl, die winzigen Hunde in unserer Welt zu begrüßen. Die Geburt war sehr unkompliziert und entsprechend ihrer Reife und den super Geburtsgewichten (zwischen 400g 500g) sind alle Welpen agil und fit. Freya ist im wahrsten Sinne des Wortes von einer „Last befreit“ und kümmert sich jetzt sehr fürsorglich um ihre Babys. Der gesamte Alltag ist nun für sie und mich von „Brutpflege“ bestimmt. Sie säugt, säubert, kuschelt und wärmt ihre Minis, ich wiege sie, sorge für Gerechtigkeit an den Zitzen und kümmere mich natürlich auch ganz besonders um die „Wöchnerin“, die sich schnell von der Geburt erholen soll. Eine aufregend schöne Zeit.

29.03.2018 Wir sind auf der Zielgeraden angekommen: PVC für den Welpenbereich ist besorgt und ausgelegt, die Wurfkiste aufgebaut und an Ort und Stelle, die notwendigen Utensilien für die Geburt liegen bereit. Freyas Umfang beträgt nun stattliche 98 cm und an freiwillige Spaziergänge ist nicht mehr zu denken. Gezwungenermaßen und weil es gesund ist, zockelt sie im Kurschritt mit mir durch unsere Wohnstrassen. Ohne Lilly und Nike, für die wäre das Tempo einfach viel zu langweilig. Ab heute werde ich mit dem „Wohnzimmercamping“ beginnen und mit Freya im Erdgeschoss schlafen. Sie sucht meine Nähe, besonders nachts, aber die Treppe (vor allem runter) bereitet ihr jetzt Probleme. Ostern werden wir ruhig und gemütlich verbringen – ist ja schließlich auch nicht das Schlechteste bei trübem Wetter, verschneitem Garten und totaler Abwesenheit von Frühling.
24.03.2018 Bedeckter Himmel, aber milde Temperaturen und eine Andeutung von Frühling – das Wendland ist immer schön. Wir sind noch einmal ein paar Tage in Nienwalde und haben Haus und Garten aus dem Winterschlaf geholt. Wenn erst die Welpen den Alltag bestimmen, ist keine Zeit mehr für kleine Landpartien. Dann werden wir ausschließlich zuhause in Hamburg sein. Lilly und Nike freuen sich, dass sie hier über das Grundstück toben können. Da unsere Spaziergänge nun wirklich reduziert und nur absolut im Schneckentempo stattfinden, haben sie so einen kleinen Ausgleich. Freya bewegt sich nur noch bei der „Gartenarbeit“ gern: sie buddelt mit Enthusiasmus Wurfhöhlen und probiert alle Büsche aus. Ihr Futter bekommt sie jetzt aufgeteilt in viele kleine Portionen. In ihrem Bauch ist es inzwischen sehr eng geworden und sie muss sich (ebenso in kleinen Portionen) häufig lösen, auch nachts. So stehen wir für kurze „Gartenausflüge“ meistens zwischen 2:00 und 3:00 Uhr auf. Es ist Tag 48 der Trächtigkeit und ihr Umfang liegt bei 94 cm
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Freya19.03.2018 Fast eine Woche ist seit dem letzten Tagebucheintrag vergangen und Freya hat heute Tag 43 ihrer Trächtigkeit erreicht. Man sieht ihr den Babybauch inzwischen sehr deutlich an, ihr Umfang liegt jetzt bei 91 cm. Klar, dass körperliches Fitnessprogramm ihr nun nicht mehr sonderlich gefällt. Bei unseren Spaziergängen macht sie hin und wieder Pausen, bleibt manchmal stehen oder setzt sich – mit leicht vorwurfsvollem Blick – einfach mal hin. Auf jeden Fall zeigt sie, dass sich unser Tempo nach ihr richten muss.
Zuhause liegt die Sofaprinzessin jetzt gern lang ausgestreckt auf festem Untergrund. Deshalb verwandelt sich das Wohnzimmer zunehmend in eine Vetbed–Landschaft. Schließlich soll es die Prinzessin überall gemütlich haben  Lilly und Nike freuen sich, das Sofa ist meistens frei!
13.03.2018 Tag 37 der Trächtigkeit und wir haben mehr als die Hälfte der Zeit bereits hinter uns – in ungefähr dreieinhalb Wochen ist mit den Babys zu rechnen, unfassbar bald. Kein Wunder, dass Freya schon sehr rund ist. Ihr Bauchumfang liegt inzwischen bei 86 cm. Und hier müssen langsam eine To-Do-Liste erstellt und die notwendigen Vorbereitungen getroffen werden. Natürlich ist noch das Eine oder Andere zu besorgen, die Wurfkiste und alles Zubehör müssen noch einmal kontrolliert und dann bereitgestellt werden. Während  ich mich nun also etwas spute, bewegt Freya sich ihrem Zustand entsprechend in gemäßigtem Tempo. Lilly und Nike haben dies verstanden, zu den täglichen Tobespielen fordern sie Freya nicht mehr auf, die machen sie unter sich aus. Unsere gemeinsamen, täglichen Spaziergänge, meist im Wald, genießen jedoch alle drei Hunde und das bei typischem „Hamburger Schietwetter“, also Dauerregen. Wasser, egal, ob von oben oder unten, ist für einen Retriever immer cool.
08.03.2018 Zwei Tage erzwungene Ruhe und Auslauf nur im Garten – das passiert, wenn den Menschen die augenblicklich grassierende Influenza ereilt. Umso glücklicher und motivierter waren alle 3 Hunde beim heutigen Waldspaziergang. Anders als der inzwischen braune Matsch in Hamburg, präsentierte sich die Hahnheide noch immer schön verschneit. Wunderbar zum Toben und Wälzen, noch einmal richtig Winter genießen. Anders als vor einigen Tagen kam Freya heute zügig mit dem ganzen Rudel mit, kein Schneckentempo, kein Zurückhängen oder Stehenbleiben. Nach den langweiligen „Haustagen“ waren alle Schwangerschaftsallüren vergessen. Und dabei geht es deutlich voran: die heutige Messung ergab einen Umfang von 82 cm! Ihr geht es gut und sie ist fröhlich. Natürlich bekommt sie weiterhin jede Menge Extrastreicheleinheiten.
Ultraschall05.03.2018 Heute waren wir zum Ultraschall und der Tierarzt konnte nur bestätigen, was Freya seit dem Decken zeigt: Sie ist trächtig! Viele Fruchtanlagen waren auf den Bildern zu sehen und die kleinen Herzen schlagen.
Gestern haben wir zum ersten Mal Freyas Umfang gemessen und der lag schon bei 78 cm. Langsam wird auch ihr Futter angepasst und auf die Trächtigkeit hin optimiert. Ab sofort wird sie außerdem ihr Futter in mehreren kleinen Portionen bekommen. Bei unseren täglichen, langen Spaziergängen muss sie aber weiterhin mit, Schwangerschaftsgymnastik ist schließlich nötig.
27.02.2018 Seit Sonntagnachmittag ist Hamburg eine Schneelandschaft. Während es uns Menschen Mühe macht, von A nach B zu kommen, genießen die Hunde das in der norddeutschen Tiefebene seltene Wetter. Es ist doch zu schön, die Nase in den Schnee zu stecken und Stöckchen auszugraben oder gemächlich darin herum zu spazieren. Gleichermaßen toll ist es, Bälle, Kongs und mehr in der weißen Pracht zu verstecken – mal sehen, was künftiges Tauwetter zu Tage bringen wird. Schnee fressen – sozusagen lecker Eis für lau – ist leider tabu und darf Hund nicht, ganz besonders nicht, wenn er trächtig ist. Wer will schon eine Schnee-Gastritis in anderen Umständen :)

22.02.2018 Im Urlaub vergeht die Zeit leider immer viel zu schnell und unsere kleine Landpartie ist schon wieder vorbei. Seit gestern sind wir wieder zuhause. Eine Woche lang haben sich die Hunde miteinander vergnügt und genossen, ihre Menschen ganztägig für sich zu haben. Alle Zehn – die 7 Hündinnen von Eric und meine 3 Mädels - sind ein eingespieltes Team (Rudel) und haben bei gemeinsamen Ferien viel Spaß zusammen. Natürlich standen sie im Mittelpunkt unserer Tagesplanung! Also jeden Tag ausgedehnte Spaziergänge, ausgiebiges Kuscheln auf Sofas und Sesseln sowie Toben im Garten. Letzteres allerdings überließ Freya dann doch zunehmend den anderen. Toben will sie jetzt immer weniger, selbst bei den Spaziergängen hält sie sich inzwischen gern an das Tempo unserer beiden Seniorinnen, Cleo und Fiona. Sie fühlt sich eben eindeutig trächtig und schont sich. Ein bisschen ist sie auch eine Diva: klar, dass sie nicht im Hundebett liegt, sondern einen Sessel beansprucht, nicht unbedingt bequem, aber wirkungsvoll.

FreyaFreya

15.02.2018 Das strahlende Winterwetter hat uns gestern für ein paar Ferientage ins Wendland gelockt. Kleine Überraschung südlich der Elbe: im Gegensatz zum verschneiten Hamburg hier kaum eine Flocke auf den Feldern, dafür aber herrlichster Sonnenschein! Und die Hunde genießen die Freiheit des Landlebens ohnehin unter allen Umständen, kein (Un-)Wetter kann ihre Begeisterung trüben. Sie spielen und toben nach Herzenslust auf dem großen Grundstück immer nach dem Motto „rein/raus“ und  jagen dann ums Haus herum. Dabei verschleppen sie gern das Ofenholz oder tragen auch mal Anderes raus. Apportieren ist eben das Schönste. Unsere langen Spaziergänge lieben sie, egal ob im Wald, in der Heide oder zwischen den Feldern und Elbwiesen. So viel Natur, so viel spannende Fährten und immer wieder neue Eindrücke sind für die Hunde (und Menschen) toll. Und Freya vergisst darüber glatt, dass sie sich ja „in anderen Umständen“ fühlt. Statt Bewegung im „Schongang“ ist fröhliches Herumtollen angesagt. Ausruhen kann sie sich schließlich noch abends am warmen Ofen in der Bauernküche – was sie natürlich ausgiebig tut!

freya12.02.2018 Wir hatten nach den spannenden Tagen der letzten Woche ein ruhiges, gemütliches Wochenende. Der Samstag begann mit einem langen Waldspaziergang mit unserem ganzen Erix-Rudel bei überraschend schönem, sonnigen Wetter. Freya, auf sie ist immer Verlass, durfte frei mitlaufen. Am Nachmittag halfen Lilly und Nike bei der Gartenarbeit. Sie verteilten den Baum- und Strauchschnitt mit viel Spaß säuberlich auf dem Grundstück. Freya dagegen beansprucht seit dem Decken immer wieder mal eine Sonderrolle: Sie zeigte, dass sie jetzt Ruhe auf dem Sofa bevorzugen würde, ließ sich dann aber doch zum Spielen überreden. Das Schneegestöber am Sonntagmorgen fanden alle 3 Hunde toll. Binnen Kurzem war der Garten weiß und alles musste neu beschnuppert werden. Ein herrlich neues Spielerlebnis war es für Youngster Lilly. Nachmittags war der Schnee dann schon ein „alter Hut“ und viel interessanter war der Besuch von Nora, Lillys Schwester und Freyas Tochter. Obwohl sie sich lange nicht gesehen hatten, wirkten sie nach kurzer Begrüßung erstaunlich vertraut miteinander. Sie bekuschelten und beschleckten sich nach Flat-Art, wobei – wie könnte es auch anders sein – Mama Freya dann recht bald die Beobachterposition bezog  und ihren Töchtern zuschaute.

08.02.2018 Die letzten 14 Tage standen ganz im Zeichen von Freyas Läufigkeit und ihrem. zweiten Wurf. Vorübergehend waren wir Stammgast beim Tierarzt; jeden 2. Tag Blutabnahme zur Bestimmung des Progesteronspiegels / Deckzeitpunktes, auch am Sonntagmorgen. Mittags dann der Anruf: es ist soweit! Also machten wir uns auf den Weg zu Fosse. Nach kurzer, stürmischer Begrüßung drehten beide Hunde noch zusammen eine fröhliche Runde durch den Garten. Da beide bereits einen Wurf haben, wussten sie sofort, worum es ging. Freya wurde zügig von Fosse gedeckt. Gern hätten die Zwei hinterher noch miteinander gespielt, aber die „Lady“ musste ins Auto und dort „ruhen“ und sich „schonen“, während wir Menschen bei einer schnellen Tasse Kaffee den Deckschein ausgefüllt haben. Anschließend ging es nach Hause, wo Freya neugierig von Nike und Lilly abgeschnuppert wurde. Inzwischen hat Fosse Freya genauso unkompliziert nachgedeckt und bei uns ist nun wieder der Alltag eingekehrt.

Fosse hat jetzt ein wenig „Liebeskummer“. Alles Abschnuppern hilft nicht, weder in Haus noch Garten ist Freya zu finden. Und so richtig gut trösten kann er sich mit Branwen, die mit ihm in seiner Familie lebt, auch nicht: sie ist ganz einfach nicht deckbereit.

Freya allerdings hat gut begriffen, dass sie wichtig ist, fühlt sich in ihrer Rolle wohl und fordert manche Extrastreicheleinheit ein – sie ist eben eine Sofa-Prinzessin.

 Decktakt