~ Tagebuch ~
 Freya & Fosse

S-Wurf
Informationen zum Wurf

22.02.2018 Im Urlaub vergeht die Zeit leider immer viel zu schnell und unsere kleine Landpartie ist schon wieder vorbei. Seit gestern sind wir wieder zuhause. Eine Woche lang haben sich die Hunde miteinander vergnügt und genossen, ihre Menschen ganztägig für sich zu haben. Alle Zehn – die 7 Hündinnen von Eric und meine 3 Mädels - sind ein eingespieltes Team (Rudel) und haben bei gemeinsamen Ferien viel Spaß zusammen. Natürlich standen sie im Mittelpunkt unserer Tagesplanung! Also jeden Tag ausgedehnte Spaziergänge, ausgiebiges Kuscheln auf Sofas und Sesseln sowie Toben im Garten. Letzteres allerdings überließ Freya dann doch zunehmend den anderen. Toben will sie jetzt immer weniger, selbst bei den Spaziergängen hält sie sich inzwischen gern an das Tempo unserer beiden Seniorinnen, Cleo und Fiona. Sie fühlt sich eben eindeutig trächtig und schont sich. Ein bisschen ist sie auch eine Diva: klar, dass sie nicht im Hundebett liegt, sondern einen Sessel beansprucht, nicht unbedingt bequem, aber wirkungsvoll.

FreyaFreya

15.02.2018 Das strahlende Winterwetter hat uns gestern für ein paar Ferientage ins Wendland gelockt. Kleine Überraschung südlich der Elbe: im Gegensatz zum verschneiten Hamburg hier kaum eine Flocke auf den Feldern, dafür aber herrlichster Sonnenschein! Und die Hunde genießen die Freiheit des Landlebens ohnehin unter allen Umständen, kein (Un-)Wetter kann ihre Begeisterung trüben. Sie spielen und toben nach Herzenslust auf dem großen Grundstück immer nach dem Motto „rein/raus“ und  jagen dann ums Haus herum. Dabei verschleppen sie gern das Ofenholz oder tragen auch mal Anderes raus. Apportieren ist eben das Schönste. Unsere langen Spaziergänge lieben sie, egal ob im Wald, in der Heide oder zwischen den Feldern und Elbwiesen. So viel Natur, so viel spannende Fährten und immer wieder neue Eindrücke sind für die Hunde (und Menschen) toll. Und Freya vergisst darüber glatt, dass sie sich ja „in anderen Umständen“ fühlt. Statt Bewegung im „Schongang“ ist fröhliches Herumtollen angesagt. Ausruhen kann sie sich schließlich noch abends am warmen Ofen in der Bauernküche – was sie natürlich ausgiebig tut!

freya12.02.2018 Wir hatten nach den spannenden Tagen der letzten Woche ein ruhiges, gemütliches Wochenende. Der Samstag begann mit einem langen Waldspaziergang mit unserem ganzen Erix-Rudel bei überraschend schönem, sonnigen Wetter. Freya, auf sie ist immer Verlass, durfte frei mitlaufen. Am Nachmittag halfen Lilly und Nike bei der Gartenarbeit. Sie verteilten den Baum- und Strauchschnitt mit viel Spaß säuberlich auf dem Grundstück. Freya dagegen beansprucht seit dem Decken immer wieder mal eine Sonderrolle: Sie zeigte, dass sie jetzt Ruhe auf dem Sofa bevorzugen würde, ließ sich dann aber doch zum Spielen überreden. Das Schneegestöber am Sonntagmorgen fanden alle 3 Hunde toll. Binnen Kurzem war der Garten weiß und alles musste neu beschnuppert werden. Ein herrlich neues Spielerlebnis war es für Youngster Lilly. Nachmittags war der Schnee dann schon ein „alter Hut“ und viel interessanter war der Besuch von Nora, Lillys Schwester und Freyas Tochter. Obwohl sie sich lange nicht gesehen hatten, wirkten sie nach kurzer Begrüßung erstaunlich vertraut miteinander. Sie bekuschelten und beschleckten sich nach Flat-Art, wobei – wie könnte es auch anders sein – Mama Freya dann recht bald die Beobachterposition bezog  und ihren Töchtern zuschaute.

08.02.2018 Die letzten 14 Tage standen ganz im Zeichen von Freyas Läufigkeit und ihrem. zweiten Wurf. Vorübergehend waren wir Stammgast beim Tierarzt; jeden 2. Tag Blutabnahme zur Bestimmung des Progesteronspiegels / Deckzeitpunktes, auch am Sonntagmorgen. Mittags dann der Anruf: es ist soweit! Also machten wir uns auf den Weg zu Fosse. Nach kurzer, stürmischer Begrüßung drehten beide Hunde noch zusammen eine fröhliche Runde durch den Garten. Da beide bereits einen Wurf haben, wussten sie sofort, worum es ging. Freya wurde zügig von Fosse gedeckt. Gern hätten die Zwei hinterher noch miteinander gespielt, aber die „Lady“ musste ins Auto und dort „ruhen“ und sich „schonen“, während wir Menschen bei einer schnellen Tasse Kaffee den Deckschein ausgefüllt haben. Anschließend ging es nach Hause, wo Freya neugierig von Nike und Lilly abgeschnuppert wurde. Inzwischen hat Fosse Freya genauso unkompliziert nachgedeckt und bei uns ist nun wieder der Alltag eingekehrt.

Fosse hat jetzt ein wenig „Liebeskummer“. Alles Abschnuppern hilft nicht, weder in Haus noch Garten ist Freya zu finden. Und so richtig gut trösten kann er sich mit Branwen, die mit ihm in seiner Familie lebt, auch nicht: sie ist ganz einfach nicht deckbereit.

Freya allerdings hat gut begriffen, dass sie wichtig ist, fühlt sich in ihrer Rolle wohl und fordert manche Extrastreicheleinheit ein – sie ist eben eine Sofa-Prinzessin.

 Decktakt